Wenn die Kraft versiegt,

die Sonne nicht mehr wärmt,

dann ist der ewige Frieden eine Erlösung.

 Wenn die Kraft zu Ende geht,

ist die Erlösung eine Gnade.

 Wenn Du an mich denkst,

erinnere dich an die Stunden,

in welcher du mich am liebsten hattest.

Reiner Maria Rilke

Das einzig Wichtige im Leben

sind die Spuren von Liebe, 

die wir hinterlassen, 

wenn wir gehen. 

Albert Schweizer

Ich glaube, dass,

wenn der Tod unsere Augen schließt,

wir in einem Lichte stehn,

von welchem unser Sonnenlicht

nur der Schatten ist.

  Schopenhauer

Einschlafen dürfen, wenn man müde ist,
und eine Last fallen lassen dürfen,
die man lange getragen hat,
das ist eine köstliche, wunderbare Sache.

Hermann Hesse

Es sandte mir das Schicksal tiefen Schlaf.
Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume.
Ich leb in euch, ich geh in eure Träume,
da uns, die wir vereint, Verwandlung traf.

Ihr glaubt mich tot, doch daß die Welt ich tröste,
leb ich mit tausend Seelen dort,
an diesem wunderbaren Ort,
im Herzen der Lieben. Nein, ich ging nicht fort,
Unsterblichkeit vom Tode mich erlöste.
Michelangelo
Menschenleben sind wie Blätter,
die lautlos fallen. Man kann sie
nicht aufhalten auf ihrem Weg.
All unsere Liebe vermag sie nicht
nicht zu halten.
Autor unbekannt
Du bist nicht mehr dort, wo du warst.
Aber du bist überall, wo wir sind.
Victor Hugo
Je schöner und voller die Erinnerung,
desto schwerer die Trennung.
Aber die Dankbarkeit verwandelt die
Qual der Erinnerung in eine stille Freude.
Man trägt das vergangene Schöne
nicht wie einen Stachel,
sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.
Dietrich Bonhoeffer
Du weißt, daß hinter den Wäldern blau
Die großen Berge sind.
Und heute nur ist der Himmel grau
und die Erde blind.

Du weißt, daß über den Wolken schwer
die schönen Sterne stehn,
und heute nur ist aus dem goldenen Heer
kein einziger zu sehn.

Und warum glaubst du dann nicht auch,
Daß uns die Wolke Welt
Nur heute als ein flüchtiger Hauch
Die Ewigkeit verstellt.
Eugen Roth
Man sieht die Sonne langsam untergehen
und erschrickt doch,
wenn es plötzlich dunkel ist.
Franz Kafka
Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter.
Rainer Maria Rilke
Die Blume geht zugrunde, aber der Samen bleibt zurück und liegt vor uns, geheimnisvoll, wie die Ewigkeit des Lebens.
Khalil Gibran
Falls der Tod aber gleichsam ein Auswandern ist von hier an einen anderen Ort und wenn es wahr ist, was man sagt, dass alle, die gestorben sind, sich dort befinden, welch ein größeres Glück gäbe es wohl als dieses?
Sokrates
Man lebt zweimal:
das erste Mal in der Wirklichkeit,
das zweite Mal in der Erinnerung.
Honoré de Balzac

Unser Leben ist der Fluss,
der sich ins Meer ergießt,
das „Sterben“ heißt.

Federico García Lorca

Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
der ist nicht tot, der ist nur fern;
tot ist nur, wer vergessen wird.

Immanuel Kant

 

Die Erinnerung ist das einzige Paradies,
aus dem wir nicht vertrieben werden können.

Jean Paul

Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,
Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?

Allein im Nebel tast ich todentlang
Und laß mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.

Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr;
— Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
doch mit dem Tod der andern muß man leben.

Mascha Kaléko

So komme, was da kommen mag!
So lang du lebtest ist es Tag.
Und geht es in die Welt hinaus,
wo du mir bist, bin ich zu Haus.
Ich seh` dein liebes Angesicht,
ich sehe die Schatten der Zukunft nicht

Theodor Storm

Ich stelle mir das Sterben vor wie ein großes helles Tor. Durch das wir einmal gehen werden. Dahinter liegt der Quell des Lichts oder das Meer, vielleicht auch nichts. Vielleicht ein Park mit grünen Bänken. Doch eh` nicht jemand wiederkehrt und mich eines Bessren belehrt, möcht` ich mir dort den Himmel denken.

Reinhard Mey

Was ist Leben? Es ist das Blinken eines Glühwürmchens in der Nacht. Es ist der Atem eines Büffels im Winter. Es ist der kleine Schatten, der über das Gras rennt und sich im Sonnenuntergang verliert. 

Crowfoot

Wie können die Toten wirklich tot sein,

solange sie in unseren Herzen weiterleben?

Indianische Weisheit

Du kannst Tränen vergiessen,
weil er gegangen ist.
Oder Du kannst lächeln,
weil er gelebt hat.
Du kannst die Augen schliessen und beten,
dass er wiederkehrt.
Oder Du kannst die Augen öffnen
und all das sehen, was er hinterlassen hat.

Unbekannter Autor 

Sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen,
sondern schließe die Augen, und du wirst mich unter
euch sehen, jetzt und immer.

Khalil Gibran

Eines Morgens wachst Du nicht mehr auf.
Die Vögel singen, wie sie gestern sangen.
Nichts ändert diesen neuen Tageslauf.

 

Nur Du bist fortgegangen.

Du bist nun frei und unsere Tränen
wünschen Dir Glück.

Johann Wolfgang von Goethe

Niemand kennt den Tod, es weiß auch keiner,
ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist.
Dennoch wird er gefürchtet, als wäre es gewiss,
dass er das Schlimmste aller Übel sei.

Platon

Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile. Einige bleiben für immer, denn sie hinterlassen ihre Spuren in unseren Herzen.

Unbekannter Autor

Du siehst die leuchtende Sternschnuppe nur dann, wenn sie vergeht.

Friedrich Hebbel

Manchmal scheint die ganze Welt entvölkert zu sein, wenn ein einziger Mensch fehlt.

Alphonse de Lamartine

Leben ist wie Schnee,
Du kannst ihn nicht bewahren.
Trost ist,
dass Du da warst,
Stunden,
Monate
,
Jahre.

Herman van Veen

Unser Leben ist der Fluss,
der sich ins Meer ergießt,
das "Sterben" heißt.

Jorge Manrique

Die Dahingegangenen bleiben mit dem Wesentlichen, womit sie auf uns gewirkt haben, mit uns lebendig, solange wir selber leben. Manchmal können wir sogar besser mit ihnen sprechen und besser mit ihnen beraten und uns Rat von ihnen holen als von Lebenden.

Hermann Hesse

So ist das nun mal auf der Reise hienieden,
einer nach dem anderen steigt aus,
und der Zug saust weiter,
bis die Station kommt,
wo man selber aussteigen muss!

Wilhelm Busch

Mit dem Tod eines geliebten Menschen verliert man vieles, niemals aber die gemeinsam verbrachte  Zeit.

Unbekannter Autor

Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben. Du wirst immer mein Freund sein. Du wirst dich daran erinnern, wie gerne du mit mir gelacht hast.

Antoine de Saint-Exupéry

Ich kam an deine Küste als ein Fremdling, ich wohnte in deinem Haus als ein Gast, ich verlasse deine Schwelle als ein Freund, meine Erde.

Rabindranath Tagore

Leuchtenden Tage, 

nicht weinen, dass sie vergangen.

Lächeln, dass sie gewesen!

Konfuzius 

Der Tod ist die endgültige Trennung von alledem, wofür wir gearbeitet haben, von allem, was uns lieb und teuer ist. Zu schade, daß das Sterben unsere letzte Handlung ist. Es könnte uns soviel über das Leben lehren.

Unbekannt

Tod kann auch Erlösung sein, wir müssen das Loslassen lernen, es ist dies die große Lektion des Lebens.

Aus einen Nachruf

Der Tod kann auch freundlich kommen zu Menschen, die alt sind, deren Hand nicht mehr festhalten will, deren Augen müde wurden, deren Stimme nur noch sagt: Es ist genug. Das Leben war schön.

Aus einem Nachruf

Während du an mich denkst,

erinnere dich an die Stunde,

in welcher du mich am liebsten hattest.

Rainer Maria Rilke

Wer in dem Gedächtnis seiner Lieben lebt ist nicht tot, nur fern

Immanuel Kant

„Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten. Und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe, das einzige Bleibende, der einzige Sinn.“ 

Thornton Wilder

Alles was schön ist, bleibt auch schön, auch wenn es welkt. Und unsere Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir sterben.

Maxim Gorki

Du bist ins Leere entschwunden,
aber im Blau des Himmels
hast Du eine unfassbare Spur zurückgelassen,
im Wehen des Windes
unter Schatten ein unsichtbares Bild.

Rabindrahnath Thakur

Ein Schiff segelt hinaus und ich beobachte,
wie es am Horizont verschwindet.
Jemand an meiner Seite sagt:
“Es ist verschwunden.”
Verschwunden wohin?

Verschwunden aus meinem Blickfeld – das ist alles.
Das Schiff ist nach wie vor so groß wie es war,
als ich es gesehen habe.

Dass es immer kleiner wird und es dann
völlig aus meinen Augen verschwindet, ist in mir,
es hat mit dem Schiff nichts zu tun.

Und gerade in dem Moment, wenn jemand
neben mir sagt, es ist verschwunden, gibt es Andere,
die es kommen sehen, und andere Stimmen,
die freudig aufschreien: “Da kommt es!”

Das ist Sterben.

Charles Henry Brent

Manchmal zerreißt eine Sehne

mitten im Sprung

die Kraft die uns getragen hat, lässt uns fallen

und wir wissen nicht warum.

 

Manchmal versagt unsere Stimme

mitten im Lied

noch schwingt die Ahnung von einem Ton

in unserem Herzen zitternd,

weil sich die Vollendung verweigert

und wir wissen nicht warum.

 

Manchmal gehen die Lichter aus mitten im Fest.

Noch ist der Wein in den Krügen nicht geleert

aus der Umarmung der Liebe

taumeln wir ins Dunkel

und wir wissen nicht warum.

 

Manchmal ist es so als ob

die große Hand einhält in der Bewegung.

Wir sitzen erstarrt in der Mitte der Zeit.

Kein Wort des Trostes trägt in der Einsamkeit

und wir wissen nicht warum

                                     Reinhild Traitler

Eine Stimme, die mir vertraut war, schweigt.

Ein Mensch, der immer für mich da war,

lebt nicht mehr.

Doch was mir bleibt, sind viele schöne Erinnerungen.

Autor unbekannt

Wo Worte fehlen, das Unbeschreibliche zu beschreiben, 
wo Augen versagen, das Unabwendbare zu sehen, 
wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können, 
bleibt einzig die Gewissheit, dass Du immer in unserem Herzen fortleben wirst...

Verfasser  unbekannt

Mors est quies viatoris -   finis est omnis laboris.
Der Tod ist die Ruhe des Wanderers - er ist das Ende aller Mühsal

Lateinisches Sprichwort

Das Leben ist ein ewiger Abschied.

Wer aber von seinen Erinnerungen genießen kann, lebt zweimal.

Marcus Valerius Martial

Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.

Franz von Assisi

Wenn du stirbst, stirbt nur dein Werden.
Gönn' ihm keinen Blick zurück.
In der Zeit muss alles sterben -
aber nichts im Augenblick.

Konstantin Wecker

Ich gehe langsam aus der Zeit heraus in eine Zukunft jenseits aller Sterne, und was ich war und bin und immer bleiben werde, geht mit mir ohne Ungeduld und Eile, als wär ich nie gewesen oder kaum. 

Hans Sahl

Mein Leben endet jeden Abend und beginnt jeden Morgen neu. 

Edith Stein

Du bist ein Schatten am Tage
und in der Nacht ein Licht;
Du lebst in meiner Klage
und stirbst im Herzen nicht.
Wo ich mein Zelt aufschlage,
da wohnst du bei mir dicht;
Du bist mein Schatten am Tage
und in der Nacht mein Licht.
Wo ich auch nach dir frage,
find ich von dir Bericht.

Du lebst in meiner Klage
und stirbst im Herzen nicht.
Du bist ein Schatten am Tage
und in der Nacht ein Licht;
Du lebst in meiner Klage
und stirbst im Herzen nicht.

Friedrich Rückert

Es gibt Menschen, die wir in der Erde begraben; aber andere, die wir besonders zärtlich lieben, sind in unser Herz gebettet. Die Erinnerung an sie mischt sich täglich in unser Tun und Trachten, wir denken an sie, wie wir atmen, sie haben in unserer Seele eine neue Gestalt angenommen, nachdem zarten Gesetz der Seelenwanderung das im Reich der Liebe herrscht.

Honoré de Balzac

Ein Licht geht von der Mutter aus, das von keiner Dunkelheit und noch viel weniger von einem anderen Licht in der Welt überwältigt werden kann.

Wilhelm Raabe

Wer weise ist im Herzen, der trauert nicht um die Lebendigen noch um die Toten. Alles, was lebt, lebt ewig. Nur das Gehäuse, das Zerbrechliche vergeht. Der Geist ist ohne Ende, ewig ohne Tod.

Bhagavadgîtâ

  Am Ende meines Weges ist ein tiefes Tal.
Ich werde nicht weiter wissen.
Ich werde mich niedersetzen und
verzweifelt sein.
  Ein Vogel wird kommen und über das Tal
fliegen, und ich werde wünschen,
ein Vogel zu sein.
  Eine Blume wird leuchten jenseits
des Abgrundes, und ich werde wünschen,
eine Blume zu sein.
  Eine Wolke wird über den Himmel ziehen,
und ich werde eine Wolke sein wollen.
  Ich werde mich selbst vergessen.
Dann wird mein Herz leicht werden
wie eine Feder, zart wie eine Margerite,
durchsichtig wie der Himmel.
Und wenn ich dann aufblicke,
wird das Tal nur ein kleiner Sprung sein
zwischen Zeit und Ewigkeit.

Indianische Weisheit

Trennung ist unser Los,
Wiedersehen ist unsere Hoffnung.
So bitter der Tod ist,
die Liebe vermag er nicht zu scheiden.
Aus dem Leben ist er zwar geschieden,
aber nicht aus unserem Leben;
denn wie vermöchten wir ihn tot zu wähnen,
der so lebendig unserem Herzen innewohnt!

Augustinus

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,
von vielen Blättern eines.
Dies eine Blatt, man merkt es kaum,
denn eines ist ja keines.
Doch dieses eine Blatt allein
war Teil von unsrem Leben,
drum wird dies eine Blatt allein
uns immer wieder fehlen.

Autor unbekannt 

Wir sind vom gleichen Stoff, aus dem die Träume sind und unser kurzes Leben ist eingebettet in einen langen Schlaf.

William Shakespeare

Bedenkt, dass er eine sehr schöne Zeit gehabt hat, und dass nichts dadurch besser wird, wenn man es tausendmal hat. Nur sehr wenige Menschen sind wirklich je lebendig und die, die es sind, sterben nie; es zählt nicht, dass sie nicht mehr da sind. Niemand, den man liebt, ist jemals tot.

Ernest Hemingway

Ich schliesse meine Augen in der gesegneten Gewissheit, dass ich einen Lichtstrahl auf der Erde hinterlassen habe.

Ludwig van Beethoven

Ins Leben schleicht das Leiden
sich heimlich wie ein Dieb.
Wir alle müssen scheiden

von allem was uns lieb.

 Joseph von Eichendorff
 

Wechselnde Pfade, Schatten und Licht,

alles ist Gnade, fürchte dich nicht.
Niemand ist fort, den man liebt.

Liebe ist ewige Gegenwart.                                

  Stefan Zweig

Das Alter ist wie die Abendsonne,

wer glaubt, dass sie untergeht,

der irrt, denn sie geht nicht unter,

sie scheint lediglich woanders weiter.

Autor unbekannt

Du gingst zu früh von uns

und wirst so sehr vermisst.

Du warst so lieb und gut,

dass man dich nie vergisst.


Dein Leben war voller Energie,

deine lieben Hände ruhten nie,

immer warst du für alle da,

wir lieben dich und sind dir nah.


Und meine Seele spannte weit  ihre Flügel aus,

flog durch die stillen  Lande, als flöge sie nach Haus.                                         

Joseph von Eichendorff

 

Im Abschied ist die Geburt der Erinnerung.

Deutsches Sprichwort

Wenn ich mich ganz auf mich und meine Augen einlasse, sehe ich die Welt, und wenn ich mich ganz auf die Welt einlasse, komme ich zu mir.      

Ruth Cohn

Es gibt Dinge, für die es keine Worte gibt

und wenn es welche gäbe, so würde sie niemand verstehen.

Autor unbekannt

Erst am Ende des Weges stehen die Antworten.

Laotse

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.

Vaclav Havel

Niemand weiss, wann die Strasse endet.

Wir wussten es nicht.

Aber wir sind dankbar für den gemeinsam zurückgelegten Weg.

Autor unbekannt

Der Tod trennt nicht nur, er vereint auch wieder.

aus einer Todesanzeige

Was man tief in seinem Herzen besitzt,

kann man nicht durch den Tod verlieren.

Joh. Wolfgang v. Goethe
 
Dass wir erschraken, da du starbst, nein, dass dein starker Tod uns dunkel unterbrach, das bis dahin abreißend vom Seither: das geht uns an; das einzuordnen wird die Arbeit sein, die wir mit allem tun.

Rainer Maria Rilke

 

Ich glaube, dass wenn der Tod unsere Augen schließt, wir in einem Lichte stehen, von  welchem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist.

Arthur Schopenhauer
 
Niemand kennt den Tod, es weiß auch keiner, ob er nicht das größte Geschenk für den  Menschen ist. Dennoch wird er gefürchtet, als wäre es gewiss, dass er das schlimmste aller Übel sei.

Sokrates
 

Wenn wir aus dieser Welt durch Sterben uns begeben, so lassen wir den Ort, wir lassen nicht das Leben.

Nikolaus Lenau
 
Wir sind vom gleichen Stoff, aus dem die Träume sind und unser kurzes Leben ist eingebettet in einen langen Schlaf.

William Shakespeare

 
Ich setzte den Fuß in die Luft, und sie trug.

Hilde Domin
 

Diejenigen, die gehen,  fühlen nicht den Schmerz des Abschieds.  Der Zurückbleibende leidet.

Henry Wadsford Longfellow
 

Es kann nicht immer so bleiben, hier unter dem wechselnden Mond, es blüht eine Zeit und verwelket, was mit uns die Erde bewohnt.

August von Kotzebue
 

Die Blätter fallen. Fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten; Sie fallen mit verneinender Gebärde. Und in den Nächten fällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit. Wir alle fallen. Diese Hand da fällt. Und sieh dir andre an: es ist in allen. Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält.

Rainer Maria Rilke

 

Ich kam, ich weiss nicht woher, Ich bin, ich weiss nicht wer, Ich leb, ich weiss nicht wie lang, Ich sterb und weiss nicht wann, Ich fahr, ich weiss nicht wohin, Mich wunderts, dass ich fröhlich bin.

Martin von Biberach
 

Die Bande der Liebe werden mit dem Tod nicht durchschnitten.

Thomas Mann
 
Dreifach ist der Schritt der Zeit: Zögernd kommt die Zukunft hergezogen, Pfeilschnell ist das Jetzt verflogen, Ewig still ist die Vergangenheit.

Friedrich Schiller
 

Ich weiss nur, mein Körper liegt schlafend im Bett,

und meine Sinne sind losgetrennt und nicht mehr an ihn gebunden.

Günter Bucher 
 

... und immer sind da Spuren deines Lebens,

Bilder, Augenblicke und Gefühle,

die uns an dich erinnern

und die uns glauben lassen,

dass du bei uns bist.

aus einer Traueranzeige

Wenn die Sonne des Lebens untergeht,
dann leuchten die Sterne der Erinnerung.

Nachruf

 

Ich bin nur eine kleine Welle auf dem Ozean.

Die Welle kommt und geht.

Der Ozean bleibt, ist immer da.

Mitch Albom

 

Wie lange ich lebe, liegt nicht in meiner Macht. Dass ich aber, solange ich lebe, wirklich lebe, das hängt von mir ab.

Seneca

Keiner wird gefragt, wann es ihm recht ist, Abschied zu nehmen. Irgendwann plötzlich heißt es damit umzugehen, ihn auszuhalten den Abschied, diesen Schmerz des Sterbens, dieses Zusammenbrechen, um neu aufzubrechen.

Autor unbekannt

Es fragt uns keiner, ob es uns gefällt, ob wir das Leben lieben oder hassen, wir kommen ungefragt auf diese Welt und müssen sie auch ungefragt verlassen.

Mascha Kaléko

Im Meer des Lebens,

Meer des Sterbens,

in beiden müde geworden,

sucht meine Seele den Berg,

an dem alle Flut verebbt.

Aus Japan

Ich erhoffe nichts,

ich fürchte nichts,

ich bin frei.

Nikos Kazantzakis

Die Zeit eines Menschen ist von Anfang an begrenzt. Wenn Gefühle und Liebe, Sorge und Fleiß deren Inhalt waren, bleibt Unglaubliches zurück.

Aus einem Nachruf

Wenn du durch einen Sturm gehst
Halte deinen Kopf oben und fürchte dich nicht vor der Dunkelheit
Am Ende des Sturms ist ein goldener Himmel
Und das süße, silberhelle Lied einer Lerche

Gehe weiter durch den Wind
Gehe weiter durch den Regen
Auch wenn sich alle Deine Träume in Luft auflösen.
Geh weiter, geh weiter,
Mit Hoffnung in deinem Herzen
Und du wirst niemals alleine gehen
Du wirst niemals alleine gehen

Geh weiter, geh weiter,
Mit Hoffnung in deinem Herzen
Und du wirst niemals alleine gehen
Du wirst niemals alleine gehen

Song - You'll Never Walk Alone

 

Lebt wohl, gedenkt meiner in stiller Stunde,

doch sorgt euch nicht, ich bin frei,

und wenn ihr sitzt in froher Runde,

dann bin ich sicher mit dabei.

Aus einer Traueranzeige

Erloschen ist das Leben dein,
du wolltest gern noch bei uns sein.
Wie schmerzlich war's vor Dir zu steh'n
dem leiden hilflos zuzuseh'n.
Schlaf nun in Frieden, ruhe sanft

und hab für alles vielen Dank.

Aus einer Traueranzeige

Mit dem Tod eines lieben Menschen verliert man vieles, niemals aber die gemeinsam verbrachte schöne Zeit.

unbekannter Autor

 

Die Hoffnung ist der Regenbogen über den herabstürzenden Bach des  Lebens.

Friedrich Nietzsche

Du bist ins Leere verschwunden, aber im Blau des Himmels hast du eine unfassbare Spur hinterlassen, im Wehen des Windes unter Schatten ein unsichtbares Bild.

Rabindranath Tagore

Von diesem Kreis, in dem wir träumend stehn,

hat keiner Anfang und End gesehn,

und keiner kam, uns wahrhaft zu berichten,

woher wir stammen und wohin wir gehen.

aus einer Traueranzeige

Es gibt viel Trauriges in der Welt und viel Schönes. Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann; dann stärkt sich indessen leise das Schöne und berührt wieder unsere Seele.

Hugo von Hoffmannsthal

Von dem Menschen, den wir geliebt haben,
wird immer etwas in unseren Herzen bleiben;
etwas von seinen Träumen,
etwas von seiner Hoffnung,
etwas von seinem Leben,
alles von seiner Liebe.

Nachruf

Es ist einsam ohne Dich, ohne Dich mein Freund.

Ich vermisse Dich! Du kehrst wieder als mein Traum, nur für die Dauer eines Augenblicks, bist Du da real für mich. Eines Tages folg ich Dir in Ewigkeit, gib mir Zeit! Ich pflücke Rosen für dein Grab. Du bist nicht mehr hier, doch Du lebst in mir!

Jenni Kuhn

Immer enger, leide, leise,

ziehen sich die Lebenskreise,

schwindet hin, was prahlt und prunkt, schwindet Hoffen, Hassen, Lieben und ist nichts in Sicht geblieben als der letzte dunkle Punkt.

Theodor Fontane

©2019  Leo Müller